Dienstag, 11. Juli 2017

(Farbenspiel) Maritim: Eine persönliche Farbvorstellung

Maritim... da kommen gleich Assoziationen auf. Das Meer rauscht, die Wellen schlagen auf dem Strand und es schäumt das salzige Wasser. Möwen kreisen, die Sonne scheint (?) und lässt den Sand in hellstem Beige strahlen. Irgendwo flattert eine Fahne.
Das ist es doch, was den meisten von uns durch den Kopf geht, wenn wir uns etwas Maritimes vorstellen sollen. Doch trägt jeder zusätzlich ganz eigene bestimmte Bilder im Kopf. Geliebte Orte sind es, die unsere Vorstellungskraft und unsere Bilder ausmalen, besonders werden lassen. Das ganz eigene maritime Bild.



Die typischen maritimen Farben; Blautöne, Weiß, Rot... mmhhh ob das immer auch unserem eigenen Bild entspricht?
Nicht ganz, wie ich finde. Mein maritimes Bild im Kopf ist farblich viel reicher ausgestaltet.

Habt ihr Lust mit zu kommen und mein maritimes Bild kennen zu lernen?

Das Meer
ein rauhes Meer, die Gischt schäumt beim Aufschlagen der Wellen nur so. Unterbrochen wird es in regelmäßigen Abständen von Wellenbrechern. Mal aus dunklen fast schwarzem Stein, mal von inzwischen algenbehafteten Holzpfälen, die weit ins Meer reichen.



Der Wind
Nimmt einem beinahe den Atem, weht einem die Haare durchs Gesicht und kribbelt auf den Wangen.

Der Strand
 Der Sand wirkt beige und dort wo das Wasser den Sand immer wieder berührt, hat der Sand bereits ein dunkel- cognacfarbenes Aussehen. An manchem Stellen Muschelreste satt und wenn man genau hin schaut hier und da ein Stückchen Treibholz.



Die Dünen
Hohen Dünen schützen das Land vor Überflutung, überall in den Dünen wachsen die harten und mattgrünen Stiele des Dünengrass.  Dazwischen mischt sich hier und da eine wild wachsende Heckenrose. Ich liebe Heckenrosen.


Mit Hilfe des Moda Palette Builders habe ich aus meine Lieblingsbildern, die das Bild im meinem Kopf vorgeblich prägen, die Farben herausgefunden, welche zutreffend sind. Immer wieder ein spannender Prozess. Bei vielen Farben kann ich nur nicken und sagen, ja das ist es genau das und dies.




Viele helle Grautöne als Farben des Wassers, der Gischt, die Blautöne für den strahlenden Himmel und ein Graublau für die vorbeiziehenden Wölkchen. Die unterschiedlichen Beige- Brauntöne für die Vielfalt des Sandes. Dunkles Braun ist das Holz der Wellenbrecher und dort wo die Hölzer trocken sind glänzt es in einem senfigen Gelb im Sonnenschein. Martim geht also nach den eigenen Vorstellungen auch anders....

Natürlich habe ich nicht nur Bilder durch den Palette Builder geschickt und ein paar Stoffe aus dem Vorrat gekramt, die für mich passen... das erste Bild ganz oben hat schon einen kleinen Blick auf meinen neuen Freund ermöglicht. Diesen Walfisch wollte ich immer schonmal nähen.
Er macht auch ganz wunderbare Geräusche, dank einer kleinen Klapperkiste, wie man sie in Rasseln u.ä. kennt.
Der Walfisch wird im August umziehen und einem kleinen neuen Erdbürger ein neues Spielzeug werden. Bis dahin erfreue ich mich noch eine Weile an ihm.... mit euch gemeinsam natürlich...





Alles Liebe

Judith

Infos zum Nähprojekt:
Schnitt: "Wal zum Kuscheln" gefunden bei huebs.ch via pinterest
Stoffe: Oberseite "Foreshadowing Spell" aus der Kollektion "Pastel Thrift von AGF Studio für Art Gallery fabrics, Unterseite blau- beige gestreifter Westfalenstoff
Änderungen: Statt Knöpfen habe ich die Augen mit einem engen Zick-Zackstich aufgenäht.
verlinkt zu: HoT


Kommentare:

  1. Wale oh ja an die denke ich bei maritim auch ... die kleinen die übers Wasser tobten und die großen, die majestätisch die Fluke senkten und Luft ausbliesen ... an ihren Körpern alle grauen Schattierungen von fast weiß bis schwarz ... dazu alle blaugrünen Schattierungen des Meeres, dazu die Gischt am Bug, der Wind ... ach ... Danke fürs Erinnern! Liebe Grüße Ingrid

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  2. Hallo Judith,
    Ich habe eben wirklich den Wind gespürt und die Gischt in der Luft geschmeckt. Danke für den Spaziergang am Meer. Du hast natürlich Recht, dass maritim nicht nur blau-weiss ist. Auch der Sand gehört dazu. Deine Farbkombi gefällt mir gut.
    Viele Grüße,
    Martina

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Ich freue mich über ein paar Worte von dir